Medien-Echo · INTERNET WORLD

INTERNET WORLD: 176 von 345 Firmen fallen mit grünen Claims durch

INTERNET WORLD Austria berichtet über unser Fakten-Audit mit media4nature: 176 von 345 Firmen mit grünen Claims verfehlen die Vorgaben zur Nachhaltigkeitskommunikation.

8. September 2026 · Medien-Echo · Bericht auf INTERNET WORLD · zusammengefasst von der WORTLIGA-Redaktion


Symbolbild: INTERNET WORLD: 176 von 345 Firmen fallen mit grünen Claims durch
Symbolbild: WORTLIGA

Seiten-Urteile

476 geprüfte Unternehmensseiten

Seiten-Urteile: 38 Prozent nicht Skript-konform, 36 Prozent konform, 26 Prozent ohne eigenen Claim
Von allen 476 geprüften Webseiten verfehlen 38 Prozent das Experten-Skript. Unter den Seiten, die einen eigenen Nachhaltigkeitsclaim verwenden, liegt der Anteil bei 51 Prozent.

INTERNET WORLD Austria hat unsere Studie unter dem Titel „Deutsche Studie zu Greenwashing-Risiko: Jedes zweite werbende Unternehmen fällt mit Aussagen durch“ aufgegriffen. Autorin Elisa Krisper stellt die Kernzahl voran: 176 von 345 Unternehmen mit eigenen Nachhaltigkeitsclaims verletzen das Prüfskript (51 Prozent).

Fehler, die ab Herbst teuer werden

Das Fachmedium nennt die häufigsten Mängel aus der Erhebung: pauschale Begriffe wie „grün“ ohne Beleg im selben Sichtbereich (100 Fälle), Vergleiche ohne Basisjahr (57 Fälle) und „klimaneutral“ auf Kompensationsbasis (42 Seiten) – eine Praxis, die ab dem 27. September 2026 unzulässig ist.

INTERNET WORLD zitiert Gidon Wagner: Wer Belege am Ort der Aussage führt, kommt ohne Greenwashing aus. Magnus Herkner Hetz von media4nature nennt die Zahlen einen Weckruf, Kommunikation und Compliance an einen Tisch zu holen.

Wir freuen uns über die ausführliche Darstellung der Studienergebnisse in Österreich.

Quelle zum Originalartikel:
Deutsche Studie zu Greenwashing-Risiko (INTERNET WORLD Austria, 08.09.2026)

Zur Studie: Formulieren Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsclaims EU-konform?