Medien-Echo · MEEDIA

MEEDIA: KI-Sprachmodelle fallen beim Text-Test durch

Das Branchenportal MEEDIA greift die Ergebnisse unserer gemeinsam mit Sistrix durchgeführten Untersuchung auf. Das Fazit: Große Sprachmodelle scheitern oftmals an der Erstellung verständlicher B2B-Texte für Marketing und Vertrieb.

30. Juli 2026 · Medien-Echo · Bericht auf MEEDIA · zusammengefasst von der WORTLIGA-Redaktion


Symbolbild: MEEDIA: KI-Sprachmodelle fallen beim Text-Test durch
Symbolbild: WORTLIGA

Das Fachmagazin für Medien und Kommunikation MEEDIA hat in einem aktuellen Beitrag detailliert über unsere neueste Analyseveröffentlichung berichtet. In der Studie untersuchte WORTLIGA im Auftrag des SEO-Spezialisten Sistrix die Fähigkeiten populärer KI-Sprachmodelle bei der Erstellung von Texten für Marketing und Vertrieb. Unter der prägnanten Überschrift „Claude gewinnt knapp vor Gemini – ChatGPT mit Rückstand“ fasst das Magazin die zentralen (und oftmals ernüchternden) Erkenntnisse unserer Untersuchung zusammen.

Kein einziges Sprachmodell erreicht das Verständlichkeits-Ziel

Wie der Artikel von MEEDIA-Autor Frank Puscher treffend aufgreift, bildeten 2.112 generierte B2B-Texte die fundierte Datenbasis der Untersuchung. Getestet wurden elf typische Kommunikationsgattungen wie Werbe-E-Mails, Case Studies und SEO-Artikel.

Die Ergebnisse machen deutlich, dass Künstliche Intelligenz kompetente Texter noch lange nicht ersetzen kann: Das beste Modell im Test, Anthropic’s Claude Opus 4.7, erreichte lediglich einen durchschnittlichen WORTLIGA-Score von 47,7 Punkten. Ein solides Textverständnis setzt für menschliche Leser jedoch einen Wert von mindestens 60 Punkten voraus. Auf dem zweiten Platz landete eine Vorabversion von Google Gemini 3.1 Pro (46,8 Punkte), während GPT 5.5 mit 37,7 Punkten deutlich abgeschlagen das Schlusslicht bildete.

Unkontrollierter KI-Einsatz birgt Risiken für Unternehmen

MEEDIA rückt zudem eine essenzielle Ableitung aus der Studie in den Fokus: Die Qualität der KI-Ergebnisse ist hochgradig anfällig für unpräzise Eingabeaufforderungen (Prompts). Dazu wird WORTLIGA-Geschäftsführer Gidon Wagner zitiert: „Die Ergebnisse zeigen, dass die unkontrollierte KI-Kommunikation in Marketing und Vertrieb riskant ist.“ Maschinell generierte Texte tendieren ohne strikte Gegensteuerung häufig zu komplexer Fachsprache und unnötigem Formalismus.

Auch Johannes Beus, Gründer und CEO von Sistrix, weist im MEEDIA-Beitrag auf die weitreichenden Konsequenzen hin. Verständliche Sprache sei längst keine Geschmacksfrage mehr, sondern vielmehr ein entscheidendes Qualitäts- und Sichtbarkeitskriterium im Netz.

Wir freuen uns über diese fundierte Berichterstattung durch MEEDIA. Sie beweist einmal mehr, dass verständliche, barrierefreie und präzise Kommunikation in Zeiten von Generativer KI relevanter ist denn je.

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