Medien-Echo · Table.Media

Table.Media: Werbetreibende haben massive Probleme bei der EmpCo-Umsetzung

Das Entscheider-Medium Table.Media greift unsere EmpCo-Erhebung auf und fasst zusammen, dass zahlreiche Unternehmen online mit grünen Aussagen werben – die kommenden Greenwashing-Regeln aber oft nicht einhalten.

9. September 2026 · Medien-Echo · Bericht auf Table.Media · zusammengefasst von der WORTLIGA-Redaktion


Symbolbild: Table.Media: Werbetreibende haben massive Probleme bei der EmpCo-Umsetzung
Symbolbild: WORTLIGA

Seiten-Urteile

476 geprüfte Unternehmensseiten

Seiten-Urteile: 38 Prozent nicht Skript-konform, 36 Prozent konform, 26 Prozent ohne eigenen Claim
Von allen 476 geprüften Webseiten verfehlen 38 Prozent das Experten-Skript. Unter den Seiten, die einen eigenen Nachhaltigkeitsclaim verwenden, liegt der Anteil bei 51 Prozent.

Das Entscheider-Medium Table.Media hat in Table.Briefings über unsere Studie zur Nachhaltigkeitskommunikation berichtet. Unter der Überschrift „EmpCo: Werbetreibende haben ‚massive Probleme‘ bei Umsetzung“ greift Autor Marc Winkelmann das zentrale Ergebnis auf: Zahlreiche Unternehmen nutzen grüne Aussagen online – halten einer Studie zufolge die kommenden Greenwashing-Regeln aber nicht ein.

Umsetzung vor dem Stichtag

Table.Media stellt den regulatorischen Kontext in den Mittelpunkt. Ab dem 27. September 2026 gelten die erweiterten UWG-Vorgaben zur Nachhaltigkeitswerbung (Umsetzung der EU-EmpCo-Richtlinie). Die von WORTLIGA und media4nature geprüften Seiten stammen aus dem August 2026 – rund sieben Wochen vor Inkrafttreten.

Die Berichterstattung macht deutlich: Aussagen zu Nachhaltigkeit müssen künftig genau geprüft werden – vor allem online. Wer weiter mit pauschalen Begriffen oder kompensationsbasierter Klimaneutralität wirbt, riskiert mehr als einen Stilbruch.

Wir freuen uns über die Einordnung im ESG-Briefing von Table.Media.

Quelle zum Originalartikel:
EmpCo: Werbetreibende haben „massive Probleme“ bei Umsetzung (Table.Media, 09.09.2026)

Zur Studie: Formulieren Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsclaims EU-konform?